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ExperimentCrashtest für Sanddünen

Ein Tourist vor der großen Sanddüne bei Arcachon in Westfrankreich  (dpa/Heiko Wolfraum)
Die größte Wanderdüne Europas, die Dune du Pilat (dpa/Heiko Wolfraum)

Sanddünen haben offenbar eine Art natürlicher Abstandhalter.

Das haben Experimente in einem Strömungskanal ergeben. Forschende aus Großbritannien wollten simulieren, wie sich Sand über längere Zeit bewegt - und legten ihren Strömungskanal ringförmig an. Damit konnten sie die Dünen praktisch unendlich wandern lassen.

Dabei zeigte sich, dass Dünen sich offenbar voneinander abstoßen, ohne ihren Sand dabei zu vermischen. Die Forschenden machten Turbulenzen rund um die Düne als Grund dafür aus. Sie verglichen die Düne mit einem Boot, das durchs Wasser fährt - und dadurch Strömung erzeugt, die ein anderes Boot zur Seite drängen kann.