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StartseiteDas WochenendjournalVom schwierigen Umgang mit den Weltkriegsbomben 01.02.2014

Explosives ErbeVom schwierigen Umgang mit den Weltkriegsbomben

Fast 70 Jahre ist der Zweiten Weltkrieg schon vorüber. Dennoch steigt die Zahl der Bomben aus dem Luftkrieg, die im Erdreich als Blindgänger schlummerten, jetzt entdeckt werden – und ein Heer von Experten beschäftigen.

Von Henning Hübert

Nach der Explosion einer Weltkriegsbombe gehen Rettungskräfte an zerstörten Autos in Euskirchen vorbei. (dpa / Marius Becker)
In Euskirchen tötet eine Weltkriegsbombe einen Menschen (dpa / Marius Becker)

Fast eintausend Bomben entschärft allein die staatliche NRW-Kampfmittelbeseitigung pro Jahr. Schwerpunkt: das Ruhrgebiet. Hier warfen amerikanische und britische Piloten jede zweite Bombe ab, die auf das Deutsche Reich bis 1945 fiel. Das waren: 1,35 Millionen Tonnen Sprengstoff, von denen knapp zehn Prozent bis heute als Blindgänger im Boden schlummern.

Anfang des Monats explodierte eine britische Luftmine in Euskirchen, im November konnte eine vom gleichen Typ HC 4000 – es war die größte im Weltkrieg verwendete Bombe – in Dortmund entschärft werden. 20.000 Menschen mussten damals evakuiert werden.

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