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Färöer-InselnTötung von 1.400 Delfinen löst Proteste aus

Faröer-Inseln: Umstrittener Grindwalfang. (Irena Mora/Imago)
Faröer-Inseln: Umstrittener Grindwalfang, jetzt wurden auch 1.400 Delfine getötet (Irena Mora/Imago)

Die Tötung von 1.400 Delfinen bei einer Jagd auf den Färöer Inseln hat Empörung ausgelöst.

Die Umweltschutzorganisation Sea Shephard sprach von einem barbarischen Akt. Sie hatte ein Video auf Facebook veröffentlicht, auf dem zu sehen war, wie Männer die Tiere aus blutrotem Wasser an einen Strand zogen. Die Organisation sprach von der größten Herde Meeressäuger, die auf den Färöer-Inseln jemals bei einer einzigen Aktion getötet worden sei. Auch die Meeresschutzorganisation Ocean Care erklärte, es sei eine Grenze überschritten worden.

Die autonome Regierung der zu Dänemark gehörenden Inseln sagte, es handle sich um eine traditionelle Jagdpraxis.

Diese Nachricht wurde am 15.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.