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Fall Franco A.Anklage gegen Oberstleutnant

Das Schild für das Amt für den Militärischen Abschirmdienst (MAD) hängt am 06.05.2016 in Köln (Nordrhein-Westfalen) am Zaun der Konrad-Adenauer--Kaserne. In diesem Jahr feiert der MAD sein 60-jähriges Bestehen.  (dpa / picture alliance / Federico Gambarini)
Das Amt für den Militärischen Abschirmdienst. (dpa / picture alliance / Federico Gambarini)

Im Fall des rechtsextremen Bundeswehrsoldaten Franco A. ist ein Oberstleutnant des Militärischen Abschirmdienstes wegen Geheimnisverrats angeklagt worden.

Ein Sprecher des Amtsgerichts Köln sagte, dem Mann werde vorgeworfen, im September 2017 Verdächtige aus dem Bekanntenkreis von Franco A. vor Ermittlungen des Generalbundesanwalts gewarnt zu haben. Der Oberstleutnant sei beim MAD Ansprechpartner für das Bundeskriminalamt und den Generalbundesanwalt gewesen. - Der Fall Franco A. hatte die Bundeswehr 2017 erschüttert. Dieser hatte sich als syrischer Flüchtling ausgegeben und mit Erfolg einen Asylantrag gestellt. Laut Anklage soll er aus einer rechtsextremen Gesinnung heraus einen Anschlag auf Politiker geplant haben. Gegen ihn wird der Prozess vor dem Landgericht Darmstadt gemacht.