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Fehlgeschlagener Sojus-StartRückschlag für russische Raumfahrt

Die Sojus-Kapsel nach der Notlandung in der Steppe von Kasachstan. (imago stock&people)
Die Sojus-Kapsel nach der Notlandung in der Steppe von Kasachstan. (imago stock&people)

Der Leiter der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Rogosin, hat den fehlgeschlagenen Sojus-Flug zur ISS als weiteren Rückschlag für die russische Raumfahrt bezeichnet. In den vergangenen Jahren war es bereits zum Verlust mehrerer Satelliten gekommen.

Außerdem stürzte ein unbemannter Raumtranstporter auf dem Weg zur ISS ab. Nach der Panne beim Start einer Sojus-Trägerrakete setzt Russland nun vorerst die bemannten Flüge ins Weltall aus. Es müssten zunächst die Gründe für den Vorfall geklärt werden, sagte der russische Vize-Regierungschef Borissow. Dazu sei bereits eine Kommission eingerichtet worden.

Nach bisherigen Berichten fielen die Triebwerke der Sojus-Trägerrakete kurz nach dem Start vom kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur aus. Die beiden Astronauten landeten mit einer Sojus-Kapsel in der kasachischen Steppe not. Ihnen gehe es gut, teilte die NASA mit.