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Feier am Brandenburger TorSteinmeier: "Selbst gebaute Mauern können nur wir selbst einreißen"

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht bei der Feier anlässlich der Festivalwoche "30 Jahre Friedliche Revolution - Mauerfall" am Brandenburger Tor.  (Bernd von Jutrczenka/dpa)
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht bei der Feier anlässlich der Festivalwoche "30 Jahre Friedliche Revolution - Mauerfall" am Brandenburger Tor. (Bernd von Jutrczenka/dpa)

30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer hat Bundespräsident Steinmeier an die Menschen appelliert, sich um den Zusammenhalt der Gesellschaft zu bemühen.

Quer durch Deutschland seien neue Mauern entstanden, sagte Steinmeier vor zehntausenden Menschen am Brandenburger Tor: selbst gebaute Mauern aus Frust, Wut, Sprachlosigkeit und Entfremdung. Sie müssten eingerissen und etwas von der Euphorie und Zuversicht des Jahres 1989 in die heutige Zeit hinübergerettet werden.

Die frühere Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagenbehörde, Birthler, nannte den Mauerfall ein "immer noch unfassbares Glück". Sie würdigte den Mut der Menschen in der DDR und gedachte der Opfer der SED-Diktatur.

Das Bühnenprogramm am Brandenburger Tor mit Auftritten vieler Künstler ging am späten Abend mit einem Feuerwerk zu Ende.