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Fernsehdebatte bei ARD und ZDFKontroverse Ansichten im Fall Idar-Oberstein

Die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien treffen bei ARD und ZDF aufeinander. (picture alliance/dpa/AFP-POOL | Tobias Schwarz)
Die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien treffen bei ARD und ZDF aufeinander. (picture alliance/dpa/AFP-POOL | Tobias Schwarz)

In der letzten Fernsehdebatte vor der Bundestagswahl mit den Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien ist unter anderem der Mord in Idar-Oberstein thematisiert worden.

Unions-Kanzlerkandidat Laschet forderte in der Debatte bei ARD und ZDF ein härteres Vorgehen gegen Hass im Internet. Die Radikalisierung beginne im Netz. Ähnlich äußerte sich Grünen-Kanzlerkandidatin Baerbock. Sie sprach sich zudem für eine Verschärfung des Waffenrechts in Deutschland aus. SPD-Kanzlerkandidat Scholz kündigte an, er wolle nach der Wahl einen neuen Anlauf für ein Gesetz nehmen, das unter anderem Initiativen gegen Rechtsextremismus stärken soll. Es sei am Widerstand der Unions-Fraktion gescheitert. FDP-Spitzenkandidat Lindner meinte, die Sicherheitsbehörden müssten besser zusammenarbeiten. Zudem mangele es an Digitalisierung. Linken-Spitzenkandidatin Wissler plädierte dagegen für die Auflösung des Verfassungsschutzes. Schon bei den NSU-Morden sei er eher Teil des Problems als der Lösung gewesen.

CSU-Chef Söder warf der AfD mit Blick auf den Vorfall in Idar-Oberstein vor, diese stimuliere radikalisierte sogenannte Querdenker. Im Gegenzug kritisierte AfD-Spitzenkandidatin Weidel die Corona-Maßnahmen der Regierung als grundgesetzwidrig. Sie müssten umgehend zurückgenommen werden.

Diese Nachricht wurde am 24.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.