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Fernsehdebatte vor der WahlMindestlohn und Klimaschutz im Fokus

Olaf Scholz, Annalena Baerbock und Armin Laschet im Fernsehstudio (Kay Nietfeld / dpa)
Olaf Scholz, Annalena Baerbock und Armin Laschet (Kay Nietfeld / dpa)

Eine Woche vor der Bundestagswahl haben sich die Kanzlerkandidaten von Union und SPD, Laschet und Scholz, sowie die Kandidatin der Grünen, Baerbock, eine letzte Debatte im Fernsehen geliefert.

Breiten Raum bei der Befragung auf ProSieben, Sat.1 und Kabel 1 nahmen die Themen Soziales und Klimaschutz ein. Baerbock erneuerte die Forderungen nach einer Kindergrundsicherung. Kinder müssten aus der Armut geholt werden. Gerade Alleinerziehende befänden sich in einer - Zitat - "Armutsfalle". Sie und Scholz warben für die Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro. Laschet plädierte dafür, dass für die Festlegung des Mindestlohns weiter die Tarifparteien zuständig sein sollten. Der Unions-Kandidat lehnte es erneut ab, den Kohleausstieg vorzuziehen. Die Kohleverstromung werde ohnehin durch den steigenden CO2-Preis schon vorher unrentabel. Scholz mahnte mehr Einsatz für leistungsfähige Netze und erneuerbare Energien an.

Zur Frage möglicher Koalitionen betonte Scholz, er wolle eine Regierung gemeinsam mit den Grünen bilden. Baerbock meinte, es sei Zeit, dass die Union in die Opposition gehe. Laschet wiederholte seine Warnung vor linken Bündnissen.

Diese Nachricht wurde am 20.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.