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FIFAKuwait soll Co-Gastgeber bei der WM 2022 werden

FIFA-Präsident Gianni Infantino (Mitte) zwischen Vertretern des kuwaitischen Fußball-Verbandes (www.imago-images.de)
FIFA-Präsident Gianni Infantino (Mitte) zwischen Vertretern des kuwaitischen Fußball-Verbandes (www.imago-images.de)

FIFA-Präsident Gianni Infantino will kuwaitischen Medienberichten zufolge den Golfstaat als Co-Ausrichter der Fußball-WM 2022 gewinnen.

Infantino kam nach Angaben des Weltverbands am Samstag und Sonntag in Kuwait mit Vertretern des nationalen Fußballverbandes sowie dem Emir Sabah al-Ahmad al-Dschabir as-Sabah zusammen. Anschließend wollte er demzufolge nach Katar reisen. Der FIFA-Präsident möchte bereits beim Turnier in drei Jahren eine Aufstockung von derzeit 32 auf 48 Mannschaften umsetzen, um mehr Einnahmen zu generieren. Dafür bräuchte Gastgeber Katar allerdings Unterstützung bei der Ausrichtung. Katar hat zu wenig Stadien und wäre mit der Unterbringung von 48 Teams sowie den entsprechenden mitreisenden Zuschauern überfordert. 

Die Suche nach einem Co-Gastgeber ist jedoch schwierig. Eine Staatengruppe unter Führung Saudi-Arabiens boykottiert Katar seit 2017 politisch und wirtschaftlich. Derzeit sind wohl lediglich die politisch weitgehend neutralen Staaten Kuwait und Oman als Mit-Ausrichter denkbar. Omans Außenminister hatte in der vergangenen Woche allerdings verlauten lassen, das Land sei "nicht bereit", 2022 WM-Spiele auszurichten. Sollte es einen Co-Ausrichter geben, soll der FIFA-Kongress in Paris Anfang Juni eine endgültige Entscheidung über eine Aufstockung treffen. Infantino hatte die Chancen zuletzt öffentlich mit "50:50" beziffert.