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FilmfestivalMehr deutsche Beiträge bei der Berlinale als sonst

Der Platz vor dem Berlinale Palast mit Berlinale-Emblem am Potsdamer Platz. (dpa / picture alliance)
Der Berlinale Palast während der letzten Ausgabe der Berlinale im Jahr 2020 (dpa / picture alliance)

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin setzen bei ihrer digitalen Auflage Anfang März besonders auf Produktionen aus Deutschland.

Das liege auch daran, dass die Filmwirtschaft hierzulande sehr aktiv und mit ihren Projekten früh an das Festival herangetreten sei, sagte der Künstlerische Leiter der Berlinale, Carlo Chatrian, dem Evangelischen Pressedienst. Es sei aber auch eine Konsequenz der Pandemie, alle bauten stärker auf den heimischen Markt, hieß es. Auch Cannes habe im vergangenen Jahr mehr französische Filme als üblich gezeigt. Dennoch habe die Berlinale die Filme für den Wettbewerb ausgewählt, weil sie künstlerisch stark seien. Im Wettbewerb der Filmfestspiele stammen in diesem Jahr fünf der 15 Beiträge aus Deutschland.

Zweiteilung des Festivals teuer

Das Berlinale-Konzept sieht wegen der Corona-Pandemie zwei Ausgaben vor: ein Online-Angebot vom 1. bis 5. März, das nur für Branchenvertreter und Journalisten zugänglich ist, und eine Publikums-Berlinale im Juni. Dann sollen die Beiträge über die Stadt verteilt in Kinos und Freiluftkinos zu sehen sein.

Die jetzt gefundene Festival-Form sei teurer und riskanter als eine Absage, so Chatrian. Doch dank der Unterstützung der Staatsministerin für Kultur und Medien, Grütters, sei sie möglich.

Diese Nachricht wurde am 23.02.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.