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StartseiteSprechstundeOperation als letztes Mittel06.09.2016

FingergelenksarthroseOperation als letztes Mittel

Mehr als jeder zweite Mensch über 65 hat arthrotische Beschwerden in den Fingern: die Gelenke sind geschwollen, oft ist der Knorpel angegriffen. Die Beschwerden lassen sich mit Medikamenten und Salben behandeln - vorbeugen kann man der Krankheit jedoch nicht. Operativ wird erst im äußersten Fall eingriffen.

Stefan Rehart im Gespräch mit Christian Floto

Haende, Rentnerin Haende Rentnerin haende Rent woman haende Rent woman (imago stock&people)
Besonders ältere Menschen sind von Arthrose betroffen. (imago stock&people)
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Vielfach sind Frauen von der Fingergelenksarthrose betroffen - wegen hormoneller Komponenten, sagte Stefan Rehart, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Agaplesion-Markus-Krankenhaus Frankfurt am Main, im DLF.

Die Krankheit habe aber auch andere Ursachen, wie etwa Verletzungen oder genetische Prädisposition, so Rehart. Arthrose entstehe durch die Schädigung der Knorpelzelle. In der Folge sterbe die Zelle entweder oder verändere sich - degenerative Prozesse würden eingeleitet. "Das ist schmerzhaft, hinderlich, es tut weh, wenn es sich entzündet und es stört auch kosmetisch."

Operativ einzugreifen sei die letzte Option, sagte Rehart. Zuvor würde Arthrose mit Salben und Medikamenten behandelt. Ersetzt werden könne der Knorpel heutzutage noch nicht. Es gebe aber die Möglichkeit, Knubbel abzutragen oder Prothesen einzubauen.

Das gesamte Gespräch können Sie mindestens sechs Monate in unserer Mediathek nachhören.

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