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FlüchtlingeEU-Innenminister beraten über umstrittene Quoten

Flüchtlinge in einem Zeltlager nahe Mytilini auf der Insel Lesbos. (AFP / Louisa Gouliamaki)
Flüchtlinge in einem Zeltlager nahe Mytilini auf der Insel Lesbos. (AFP / Louisa Gouliamaki)

Auch die EU-Kommission hat Verständnis für die vorübergehende Wiedereinführung von Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze geäußert.

Dies zeige den dringenden Handlungsbedarf in der Flüchtlingskrise. EU-Kommissionspräsident Juncker betonte in Brüssel, solche außergewöhnlichen Maßnahmen seien durch die Regelungen im Schengen-Raum vorgesehen. Er rief aber dazu auf, möglichst schnell zum Prinzip der offenen Grenzen zurückzukehren. Die Innenminister der Europäischen Union beraten heute in Brüssel auf einem Sondertreffen über eine gerechtere Verteilung der Flüchtlinge innerhalb der Union. Grundlage sind Vorschläge der EU-Kommission, wie die bis zu 160.000 Menschen umgesiedelt werden können, die in Griechenland, Italien und Ungarn angekommen sind. Widerstand gegen feste Quoten kommt vor allem aus Polen, Tschechien und der Slowakei.