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FlüchtlingeNRW-Minister fordert Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge

Weil Innenstadtwohnungen knapp werden, drängen wieder mehr Mieter in die lange ungeliebten Blocks am Rand vieler Großstädte (hier: Berlin-Hellersdorf) (picture alliance / dpa / Maurizio Gambarini)
Weil fordert mehr Bundesmittel für die Wohnbauförderung (picture alliance / dpa / Maurizio Gambarini)

Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Schneider hat den Aufbau eines Bundesministeriums für Einwanderung, Flüchtlingsfragen und Integration gefordert.

Das sei nötig, um den wachsenden Aufgaben gerecht zu werden, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Essener Funke-Mediengruppe. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Özoguz, müsse zudem sehr viel mehr Geld bekommen, um die derzeitige «Mammutaufgabe» der Flüchtlingspolitik bewältigen zu können. Der niedersächsische Ministerpräsident Weil appellierte an den Bund, die Mittel für den sozialen Wohnungsbau aufzustocken. Er sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", unter den gegebenen Umständen müsse der Bund mit milliardenschweren Programmen helfen. Die jetzigen Notunterkünfte für Flüchtlinge könnten keine Dauerlösung darstellen. Zudem müsse ein Konkurrenzkampf um günstige Wohnungen zwischen Asylbewerbern und einkommenschwächeren Deutschen vermieden werden.