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FlüchtlingeSyriza-Politiker weist Vorwürfe mangelnder Grenzsicherung zurück

Theodoros Paraskevopoulos, Syriza. (imago / Metodi Popow)
Theodoros Paraskevopoulos, Syriza. (imago / Metodi Popow)

Das Mitglied der griechischen Syriza-Partei, Paraskevopoulos, hat Vorwürfe gegen sein Land zurückgewiesen, die EU-Außengrenze nicht ausreichend zu sichern.

Paraskevopoulos sagte im Deutschlandfunk, man könne die Asylsuchenden nicht mit Gewalt davon abhalten, nach Europa zu kommen. Wenn die griechische Küstenwache Flüchtlingsboote aufbringe, dann müsse sie die Menschen retten. Der Syriza-Politiker rief die Türkei auf, eine Visumspflicht für Nordafrikaner aus Marokko und Tunesien einzuführen. Dann könnte die Zahl der Asylsuchenden eingeschränkt werden.

Die Innenminister der Europäischen Union hatten Griechenland gestern zu einer besseren Sicherung der Außengrenze aufgefordert. Sie beauftragten zudem die EU-Kommission, eine Verlängerung von Kontrollen innerhalb des Schengen-Raums über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren zu prüfen.