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Flüchtlingskrise 2015Seehofer und de Maizière streiten über Bewertung der offenen Grenzen

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU, l) und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) nehmen am 31.10.2017 im Stadthaus in Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt) am Festakt des 500. Jahrestag des Beginns der Reformation teil.  (dpa-Zentralbild/Hendrik Schmidt)
Die Unionspolitiker de Maizière und Seehofer im Jahr 2017 (dpa-Zentralbild/Hendrik Schmidt)

Im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise 2015 wehrt sich Bundesinnenminister Seehofer gegen Kritik seines Amtsvorgängers de Maizière.

Er kenne dessen neues Buch zwar nicht im Original, doch die Darstellung sei - so wie sie in Medien verbreitet werde - "objektiv falsch", sagte Seehofer der "Augsburger Allgemeinen". De Maizière weist in seinem Buch mit dem Titel "Regieren" den Vorwurf zurück, er hätte im Sommer 2015 nicht rechtmäßig gehandelt, als er die deutschen Grenzen nicht geschlossen hatte. Seehofers dazugehörige Formulierung der "Herrschaft des Unrechts" bezeichnet der CDU-Politiker als "ehrabschneidend".