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FlüchtlingskriseEU-Ratspräsident Tusk plädiert für einschneidende Maßnahmen

Der EU-Ratspräsident Donald Tusk (23.11.2015). (dpa / picture-alliance / Ian Langsdon)
Der EU-Ratspräsident Donald Tusk. (dpa / picture-alliance / Ian Langsdon)

EU-Ratspräsident Tusk hält drastische Maßnahmen zum Schutz der Außengrenzen der Europäischen Union für erforderlich.

Vor Beginn des EU-Gipfels in Brüssel betonte Tusk, Europa dürfe nicht verletzbar bleiben, weil die Schengen-Staaten nicht in der Lage seien, die Grenzen zu schützen. In diesem Zusammenhang lobte er die Vorschläge der EU-Kommission. Es müsse darüber gesprochen werden, europäische Grenzschützer auch gegen den Willen der jeweiligen Regierungen einzusetzen. Die 28 Staats- und Regierungschefs der EU wollen am Nachmittag über die Flüchtlingskrise beraten. Zuvor hatten sich Vertreter von 11 Mitgliedsstaaten, darunter auch Bundeskanzlerin Merkel, mit dem türkischen Regierungschef Davutoglu getroffen. Dabei ging es um Maßnahmen, den Flüchtlingszustrom zu reduzieren und besser zu steuern.