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FlugzeugabsturzEmpörung über Kommunikation von "Ethiopian Airlines"

Angehörige der Opfer des Flugzeugabsturzes trauern am Ort des Absturzes des Fluges 302 der Ethiopian Airlines. (dpa / ap / Mulugeta Ayene)
Angehörige der Opfer des Flugzeugabsturzes trauern am Ort des Absturzes des Fluges 302 der Ethiopian Airlines. (dpa / ap / Mulugeta Ayene)

Nach dem Absturz einer Boeing 737 Max 8 in Äthiopien haben Angehörige der Opfer unter Protest eine Informationsveranstaltung von "Ethiopian Airlines" verlassen.

Die Fluggesellschaft habe die Betroffenen nicht angemessenen über das Ereignis informiert und auch nicht ihre Fragen beantwortet, meldet die Nachrichtenagentur Associated Press. Vertreter des Unternehmens erklärten hingegen, die Fluggesellschaft habe einen Telefondienst eingerichtet, um Fragen von Familienmitgliedern zu beantworten.

Die beiden Flugschreiber der Maschinen sollen nun in Frankreich ausgewertet werden. Das bestätigte eine Regierungssprecherin in Addis Abeba. Bei dem Absturz am Sonntag waren alle 157 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Die Unglücksursache ist noch unklar. Nach zahlreichen anderen Ländern haben inzwischen auch die USA ein Flugverbot für alle Boeing-Maschinen dieses Typs verhängt.