Mittwoch, 05.08.2020
 
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Folge 129 Zündstoff Kohle

Riskiert die Bundesregierung den gesellschaftlichen Frieden?Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Ein Bagger arbeitet vor dem Kraftwerk Weisweiler im RWE Braunkohle Tagebau Inden.  (dpa / picture alliance / Oliver Berg)
Ein Bagger vor dem Kraftwerk Weisweiler im RWE Braunkohle Tagebau Inden: Die Kohlekommission hat ein Konzept für einen Kohleausstieg bis spätestens 2038 vorgelegt. (dpa / picture alliance / Oliver Berg)

So viel Zündstoff war selten… das Rotlicht ist schon längst erloschen, doch unsere Korrespondent*innen in Berlin und Brüssel bleiben einfach sitzen und diskutieren weiter: Was wird aus dem hoch gelobten Konsens zum Kohleausstieg, der gerade zu kippen droht? Ehemalige Mitglieder der so genannten Kohlekommission, darunter Wissenschaftler*innen und Umweltverbände, leisten Widerstand.

Stein des Anstoßes ist die Einigung von Bund und Ländern mit der Industrie nach dem Gipfeltreffen im Kanzleramt letzte Woche. Riskiert die Bundesregierung nun wieder erneut die Klimaschutz-Ziele? Haben die Beschäftigten in den Kohleregionen Grund zur Sorge, und ist der Strukturwandel im Ruhrgebiet ein Erfolgsmodell, oder schreckt er eher ab?

Deutschland zaudert, während Brüssels neue EU-Kommission in die neue Zeit zieht: Ursula von der Leyen will Europa zum ersten klimaneutralen Kontinent der Welt machen. Wie gesagt – viel (Zünd)stoff diese Woche in Folge 129 des Politikpodcasts mit Volker Finthammer, Theo Geers, Peter Kapern (Brüssel) und Barbara Schmidt-Mattern.

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