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Formel 1Renndirektor Whiting stirbt an Lungenembolie

Renndirektor Charlie Whiting im Gespräch mit Rennfahrer Sebastian Vettel am 13.3.2019. (imago / Andy Hone)
Noch gestern hatte Charlie Whiting den Gran Prix von Melbourne vorbereitet. Hier spricht er mit Sebastian Vettel. (imago / Andy Hone)

Der Renndirektor der Formel 1, Charlie Whiting, ist überraschend an einer Lungenembolie gestorben.

Das teilte der Weltverband FIA mit. Whiting wurde 66 Jahre alt. Freunde und Kollegen reagierten bestürzt auf die Nachricht. Formal-1-Sportchef Ross Brawn sprach von einem großen Verlust für den gesamten Motorsport. FIA-Präsident Jean Todt würdigte Whiting als treuen Freund und charismatischen Botschafter der Formel 1. "Charlie hat eine Schlüsselrolle in diesem Sport gespielt, er war als Renndirektor für viele Jahre der Schiedsrichter und die Stimme der Vernunft", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner.

Whiting war seit 1997 als Renndirektor für den organisatorischen Ablauf aller Grand Prix, die Sicherheit und die Klärung technischer Streitfragen verantwortlich. Es blieb zunächst offen, wer als Nachfolger den Grand Prix in Australien leitet. Whitings Stellvertreter war zuletzt der Amerikaner Scot Elkins.