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FortbewegungWas Bergungsroboter von Milben lernen können

Ein aus computertomographischen Daten erstelltes Foto mit dem Kopf und den Vorderbeinen mit Krallen der Hornmilbe Archegozetes longisetosus  (dpa/Michael Heethoff )
Die Krallen der Milben passen sich offenbar ihrer Umgebung an ist stärkstes Tier der Welt (dpa/Michael Heethoff )

Milben passen sich offenbar körperlich der Umgebung an, in der sie leben.

Das zeigt ein Forschungsteam der Uni Graz im Fachmagazin PeerJ. Der Studie zufolge entwickeln die Milben je nach Umgebung unterschiedliche Krallen.

Tiere die felsige Gegenden bewohnen, hätten robuste und stark gekrümmte Krallen. Milben, die in Mangroven-Wäldern zuhause seien, hätten eher schlankere und weniger gekrümmte Krallen. Arten, die in verschiedenen Lebensräumen zu finden sind, wiesen Mischformen auf.

Das Forschungsteam schreibt, dass ihre Erkenntnisse für die Entwicklung von Bergungsrobotern interessant sind. Die Krallen der Milben könnten als Vorbild dienen, wie solche Roboter durch unwegsames Gelände kommen, oder Wände erklimmen.