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StartseiteAtelier neuer MusikKarin Haußmanns Projekt "Unruh"09.05.2020

Forum neuer Musik 2011Karin Haußmanns Projekt "Unruh"

Die Wiederaneignung der Polyphonie und Anton Weberns Prinzip der "Fasslichkeit" standen Pate bei diesem Konzert. Urheberin Karin Haußmann programmierte es im DLF-Auftrag als Porträtkonzert mit Referenzwerken anderer Komponisten. Das E-MEX Ensemble realisierte das Ganze beim Forum neuer Musik 2011.

Am Mikrofon: Frank Kämpfer

Fünf Musik stizen mit Instrumenten vor einem Dirigenten auf einer Bühne. Rechts von Ihnen liegt ein Kontrabass auf dem Boden.  (Deutschlanradio/ T. Kujawinski)
Das E-MEX Ensemble probt Karin Haußmanns Themen-Konzert „Unruh" im Deutschlandfunk (Deutschlanradio/ T. Kujawinski)
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Edgar Varésey
"Octandre"

Morton Feldman
"The Viola in my Life"

Enver Yalcin Özdiker
"iki Yol"

Karin Haußmann
"Vier Sätze für Violoncello, Akkordeon und Ensemble"

E-MEX Ensemble
Leitung: Christoph Maria Wagner

"Wir sollten uns nicht fragen, was wir wollen, sondern vielmehr was wir brauchen". Dieser Satz ihres Lehrers Nikolaus A. Huber zieht sich wie eine Hintergeräusch durch Karin Haußmanns Projekt beim Forum neuer Musik 2011. Unter dem Motto "Unruh" vereinte es Stücke von Webern, Feldman, Varèse – sowie zwei große Ensemblewerke aus eigener Hand und eine Arbeit ihres Schülers Enver Özdiker.

Von diesem Konzert am 9. April 2011 aus, welches das Essener E-MEX Ensemble bestritt, lässt sich der ganze Forums-Jahrgang ausbreiten und von heute aus noch einmal betrachten: Drei in Deutschland lebende Komponist*innen waren damals beauftragt, je ein Konzertprogramm zusammenzustellen, das sie in ihrer Art porträtiert: Jamilia Jazylbekova, Rolf Riehm und eben Haußmann. Verkoppelt waren diese Konzerte mit einem viertägigen Cage-Projekt und mit Fragen an die besondere Rezeption der US-Avantgarde im Nachkriegsdeutschland. 

Diese Sendung finden Sie nach Ausstrahlung 30 Tage lang in unserer Mediathek.

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