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FraktionssitzungFDP will Gegenmodell zur SPD-Grundrente beschließen

Der Generalsekretär der FDP Nordrhein-Westfalen, Johannes Vogel, spricht in der Landespressekonferenz Nordrhein-Westfalen. (pa/dpa/Balk)
Der FDP-Politiker Johannes Vogel. (pa/dpa/Balk)

Die Bundestagsfraktion der FDP will heute ein Gegenmodell zur von der SPD angestrebten Grundrente beschließen.

Der sozialpolitische Fraktionssprecher Vogel sagte der Deutschen Presse-Agentur, der Vorschlag seiner Partei beinhalte, dass diejenigen, die gearbeitet und vorgesorgt hätten, stets mehr als die Grundsicherung bekämen. Sie sollten auch immer mehr erhalten als jemand, der weniger eingezahlt habe. Durch einen Freibetrag in der Grundsicherung auf Einkünfte aus der Rentenversicherung und aus privater Vorsorge solle ermöglicht werden, dass auch bei einem durchgehend geringeren Einkommen monatlich mindestens rund 1.000 Euro im Alter übrig blieben. Vogel fügte hinzu, diese sogenannte Basisrente erhalte nur, wer auch wirklich bedürftig sei. Nach dem Modell der SPD dagegen würden häufig auch gut versorgte Menschen die Grundrente erhalten. Genau dies mache den Vorschlag der Sozialdemokraten so teuer.