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StartseiteSport am Wochenende"Köln ist für uns eine Lehre"19.08.2018

Frankfurter Pokal-Aus"Köln ist für uns eine Lehre"

Als erster Titelverteidiger seit 22 Jahren ist Eintracht Frankfurt in der ersten Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Bereits vor dem Bundesliga-Start steht der Verein gewaltig unter Druck. "Wir sind diesen Aufgaben gewachsen", sagt Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner im Dlf.

Bruno Hübner im Gespräch mit Bastian Rudde

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Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner in der Commerzbank-Arena in Frankfurt am Main. (imago sportfotodienst)
Bruno Hübner holte den DFB-Pokal mit Eintracht Frankfurt. (imago sportfotodienst)
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Wenn die erste Pokalrunde starte, seien die Amateure und die Mannschaften aus den unteren Ligen bereits im Spielbetrieb. "Deswegen ist es ganz wichtig, dass man von Anfang an gleich Herr im Hause ist, ein Tor macht, für klare Verhältnisse sorgt und den Gegner nicht groß macht. Das ist uns leider nicht gelungen", sagt Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner im Deutschlandfunk.

Die Eintracht müsse immer noch Tribut zahlen für die letzte erfolgreiche Saison. Man habe für die Weltmeisterschaft sehr viele Spieler abstellen müssen, man habe viele Leistungsträger und den Trainer verloren. "Wir haben sehr viele Veränderungen vorgenommen, die bis zu diesem Zeitpunkt einfach noch nicht so greifen, wie wir uns das vorstellen", so Hübner.

Er sehe sehr viele Parallelen zur letzten Saison des 1. FC Köln. Man versuche jedoch ein ähnliches Schicksal zu vermeiden. "Wir haben den Kader breiter aufgestellt, wir sind noch nicht im Spielrhythmus und haben noch viele Verletzte. Wir haben viele junge Spieler und Spieler aus anderen Ligen geholt, die noch integriert werden müssen. Wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, glauben wir, dass wir diesen Aufgaben gewachsen sind", sagt Bruno Hübner. Der 1. FC Köln sei für Eintracht Frankfurt eine Lehre.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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