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FrankreichFreispruch für Bernard Tapie

Der französische Geschäftsmann Bernard Tapie. (dpa / picture-alliance / Fred Dufour)
Der französische Geschäftsmann Bernard Tapie. (dpa / picture-alliance / Fred Dufour)

Der französische Geschäftsmann und frühere Justizminister Tapie ist von den Vorwürfen des Betrugs und der Veruntreuung staatlicher Gelder freigesprochen worden.

Es habe keine ausreichenden Beweise gegeben, so das Urteil laut Nachrichtenagentur AFP. Sein Anwalt sagte, die Entscheidung des Pariser Strafgerichts sei eine immense Befreiung für seinen Mandanten. Der 76-Jährige hatte der Urteilsverkündung wegen einer Erkrankung nicht beigewohnt.

Tapie, früherer Chef des Fußballclubs Olympique Marseille, hatte sich beim Verkauf von Anteilen am deutschen Sportartikelhersteller Adidas Anfang der 1990er Jahre von der damaligen Staatsbank Crédit Lyonnais geprellt gesehen und geklagt. In einem Schiedsverfahren bekam Tapie 2008 mehr als 400 Millionen Euro Entschädigung zugesprochen, der Spruch wurde später von einem Zivilgericht aufgehoben. Um Veruntreuung öffentlicher Mittel ging es, weil die Entschädigung aus der Staatskasse kam.