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FrankreichIWF-Chefin Lagarde muss vor Gericht

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde. (AFP / Thierry Charlier)
Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde. (AFP / Thierry Charlier)

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Lagarde, muss sich in Frankreich vor Gericht verantworten.

Das Kassationsgericht in Paris wies ihren Revisionsantrag gegen die Entscheidung vom Dezember zurück. Damit kann der Prozess vor dem Gerichtshof der Republik eröffnet werden. In dem Fall geht es um den Verdacht, dass Lagarde in ihrer Zeit als französische Finanzministerin regelwidrig eine Entschädigungsszahlung an einen Geschäftsmann ermöglicht haben könnte.

Dieser hatte sich im Zusammenhang mit dem Verkauf von Aktien des deutschen Sportartikelherstellers Adidas von der früheren Staatsbank Crédit Lyonnais geprellt gesehen. Er klagte und erhielt 400 Millionen Euro Schadenersatz. Ermittler werfen Lagarde in diesem Zusammenhang vor, nachlässig mit öffentlichen Geldern umgegangen zu sein. Die IWF-Chefin weist die Anschuldigungen als unbegründet zurück.