Frankreich
Politologe: „Es braucht einen relativ radikalen Neuanfang“

Frankreich steht nach der Wahl vor einem Trümmerhaufen, meint der Politologe Henrik Uterwedde. Unter anderem die Konzentration der Macht auf den Präsidenten hätte zu der schwierigen Lage im Land geführt. Eine Reform des Wahlsystems könne helfen.

Geers, Theo; Uterwedde, Henrik | 08. Juli 2024, 23:24 Uhr
Fahne an der Marianne-Statue in Paris auf der Place de la Republique, in den Farben der neuen Volksfront Nouveau Front Populaire mit der Aufschrift "7. Juli, lasst uns wählen".
Der Politikstil in der französischen Nationalversammlung muss sich ändern, meint Henrik Uterwedde. (imago / NurPhoto /Jerome Gilles)