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FrankreichStreit um massive Erhöhung der Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer

Das Foto zeigt Frankreichs Bildungsminister Jean-Michel Blanquer. (AFP / Ludovic Marin)
Frankreichs Bildungsminister Jean-Michel Blanquer verteidigt die massive Erhöhung von Studiengebühren für Nicht-EU-Länder. (AFP / Ludovic Marin)

Der französische Bildungsminister Blanquer hat das Vorhaben der Regierung verteidigt, die Studiengebühren für Menschen aus Nicht-EU-Ländern massiv zu erhöhen.

Blanquer sagte dem Sender France Info, man liege immer noch deutlich unter dem, was in anderen Ländern üblich sei. Auch müsse das Vorhaben von einem Stipendienprogramm begleitet werden.

Die Regierung will die Gebühren zum Herbst 2019 zum Beispiel für einen Master-Abschluss um das Fünfzehnfache erhöhen - von 243 auf dann 3.770 Euro. Der Verwaltungsrat der Pariser Universität Sorbonne Nouvelle hat sich bereits nachdrücklich dagegen ausgesprochen. Der Rat nennt die Maßnahme "katastrophal" für die Hochschule, an der 30 Prozent der Studenten aus dem Ausland stammten.

Gestern hatten Studenten aus Protest bereits die Zugänge zur Universität blockiert, heute wird das gleiche vom Pariser Campus in Tolbiac gemeldet.