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StartseiteJazzFactsVier suchen das Weite05.07.2018

Französischer Pianist Bruno AngeliniVier suchen das Weite

Erst mit Anfang 20 habe er sich für den Weg des Jazzmusikers entschieden. Noch heute, sagt Bruno Angelini, könne er sein Glück kaum fassen, kein Ingenieur geworden zu sein. Mit dem Album "Open Land" ist ihm ein poetischer Tonzyklus gelungen.

Von Karl Lippegaus

Der Pianist Bruno Angelini (Karl Lippegaus)
Der Pianist Bruno Angelini (Karl Lippegaus)

In Marseille war die Liebe zum Klavierspiel entflammt. Ein Sepharde aus Marokko machte den jungen Angelini mit der Klassik vertraut. Die Inspiration durch französische Jazzpianisten wie Michel Graillier, die Lehrjahre bei Kenny Wheeler sowie das Studium von Wayne Shorter-Kompositionen prägten Angelini, der als Jazzpianist in Paris lebt. Auf weite Hörlandschaften trifft das Ohr in Stücken wie "Tree Song" aus der neuen CD, in denen sich die musikalische Zeit extrem ausdehnt. Eine Tenor-Violine, ein Kontrabass und der subtile Einsatz von Elektronik geben diesen Klavierwelten besondere Couleurs.

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