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FrauenquoteAltmaier begrüßt Einigung - Grünen geht Kompromiss nicht weit genug

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, CDU (imago images/ Reiner Zensen)
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hält es für richtig, dass die Koalition sich auf eine Frauenquote für Unternehmensvorstände geeinigt hat. (imago images/ Reiner Zensen)

Bundeswirtschaftsminister Altmaier trägt die Einigung in der Großen Koalition mit, die eine Frauenquote in Vorständen größerer Unternehmen festschreibt.

Der CDU-Politiker sagte dem Deutschlandfunk, es sei heute nicht mehr vermittelbar, dass es Vorstände gebe, in denen keine Frau vertreten sei. Insofern sei es richtig, dass die Koalition hier den nächsten Schritt tue. Vereinbart wurde, dass in Vorständen börsennotierter Unternehmen und paritätisch mitbestimmter Unternehmen mit mehr als drei Mitgliedern ein Mitglied eine Frau ist. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Fratzscher, sagte, es handle sich um eine Entscheidung mit hoher Signalwirkung auf dem Weg zu Gleichstellung und Chancengleichheit in Deutschland. Die Grünen sprachen dagegen von einem zaghaften Schritt. Von einer verbindlichen Frauenquote könne keine Rede sein, betonte die Sprecherin für Frauenpolitik der Grünen im Bundestag, Schauws. Was SPD und Union jetzt vollmundig als Quote für Vorstände angekündigt hätten, könne höchstens als Mindestbeteiligung bezeichnet werden.

Diese Nachricht wurde am 21.11.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.