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FrauenquoteFamilienministerin Giffey begrüßt Entscheidung der CDU

Franziska Giffey (SPD), ehemalige Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, spricht in Berlin. (dpa / picture alliance / Carsten Koall)
Franziska Giffey (SPD), Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. (dpa / picture alliance / Carsten Koall)

Bundesfamilienministerin Gifffey hat den Plan zur Einführung einer verbindlichen Frauenquote in der CDU begrüßt.

Es sei gut, wenn auch in der Parteienlandschaft für eine gleichberechtigte Teilhabe gesorgt werde, sagte die SPD-Politikerin. Sie hoffe, dass das Vorhaben nun die Zustimmung des nächsten CDU-Bundesparteitages finde.

Der Plan war in der vergangenen Nacht in einer elf Stunden langen Sitzung von der zuständigen Struktur- und Satzungskommission der CDU erarbeitet worden. Er sieht eine schrittweise Anhebung der Quote für Vorstandswahlen ab der Kreisebene vor. So soll am 1. Januar 2021 eine Frauenquote von 30 Prozent gelten und zum 1. Januar 2023 eine Quote von 40 Prozent. Zum Jahresanfang 2025 sollen es dann 50 Prozent sein. Dem Kompromiss stimmten in der Sitzung auch die Junge Union und der Arbeitnehmerflügel CDA zu, die sich zuvor skeptisch bezüglich einer Frauenquote geäßert hatten.

Diese Nachricht wurde am 08.07.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.