Dienstag, 25.09.2018
 
Seit 15:05 Uhr Corso - Kunst & Pop
StartseiteTag für Tag"Auf Afrikas Frauen lastet das Gewicht der Tradition" 26.10.2017

Frauenrechte in Burkina Faso"Auf Afrikas Frauen lastet das Gewicht der Tradition"

Die Ordensschwester Anne Béatrice Faye arbeitet in Burkina Faso, einem der ärmsten Länder der Erde. Mädchen und Frauen gelten dort als minderwertig. Die Unterdrückung gehe allerdings nicht nur von den Männern aus, auch Frauen machten einander das Leben schwer, erklärte die Philosophin und Theologin im Dlf.

Anne Béatrice Faye im Gespräch mit Christiane Florin

Die senegalesische Ordensschwester Anne Béatrice Faye. (Lena Monshausen, missio)
Die senegalesische Ordensschwester Anne Béatrice Faye. (Lena Monshausen, missio)
  • E-Mail
  • Teilen
  • Tweet
  • Drucken
  • Podcast
Mehr zum Thema

Schwester Lea "Da will ich helfen und der liebe Gott soll den Rest machen!"

Geflüchtete Frauen in Italien Erst Prostitutions-Hölle, dann Abschiebung

Flucht und Vergewaltigung "Wenn du gelitten hast, ist das hier das Paradies"

Afrikaner helfen Deutschen Von Uganda in die deutsche Provinz

Christiane Florin: Was verstehen Sie unter Gleichberechtigung?

Anne Béatrice Faye: Die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen ist kaum wahrnehmbar in unserer Gesellschaft, in Afrika und besonders in Burkina Faso. Dort lastet auf den Frauen das Gewicht der Tradition, da ist der Dialog zwischen Mann und Frau nicht vorgesehen. Der Mann gilt als höherwertig. Frauen werden sehr, sehr, sehr unterdrückt, viele Volksstämme sind sehr hierarchisch organisiert, die Frauen gelten in Burkina Faso als minderwertig im Vergleich zum Mann.

Florin: Unterworfen sagen Sie, unterdrückt. Wie zeigt sich das im Familienleben?

Faye: Ich denke sehr oft an meine Schwestern, die Frauen. Sie stehen sehr früh auf, um vier Uhr morgens sind sie schon auf den Beinen. Sie müssen sich uns Haus kümmern, um die Kinder, ums Wasser - und das alles vor Sonnenaufgang. Schon kleinen Kindern wird eine bestimmte Rollenverteilung beigebracht. Zum Beispiel: Wenn Jungs etwas gegessen haben, lassen sie die Schüssel einfach stehen. Dann muss das Mädchen kommen, sie wegräumen und saubermachen. Schon bei kleinen Kindern werden große Unterschiede in der Erziehung gemacht. Die Jungen werden dazu erzogen, sich den Mädchen überlegen zu fühlen. Das zeigt sich in der Aufgabenverteilung im Haushalt. Die Kinder wachsen so auf. Die Mädchen bekommen immer das Gefühl, den Jungen unterlegen zu sein. Wenn es um die Schulbildung geht, ist es genau so: Wenn die Eltern nicht das Schulgeld für alle ihre Kinder haben, dürfen die Jungen weitermachen, während die Mädchen zu Hause bleiben und der Mutter bei der Hausarbeit helfen, wenn sie nicht ohnehin danach heiraten. Deshalb ist es noch so schwierig, von der Gleichberechtigung von Mann und Frau zu sprechen.

"Eine kinderlose Frau ist schlecht angesehen"

Florin: Heiraten, Kinder bekommen - so sieht das Leben einer Frau in Burkina Faso aus?

Faye: Ja. Das Kind ist in einer Familie sehr wichtig. Eine kinderlose Frau ist schlecht angesehen, erst recht, wenn sie verheiratet ist. Die Frau drängt dann den Mann, sich eine andere Frau zu suchen oder die Eltern des Mannes nötigen ihn, eine Frau zu finden, mit der er Kinder haben kann. Vor einigen Wochen kam eine Mutter zu mir, deren Kinder in die Schule unseres Ordens gehen. Sie hatte Angst, denn sie lebt in einer polygamen Familienbeziehung. Sie ist die Älteste von drei Ehefrauen ihres Mannes. Sie selbst hat nur zwei Kinder. Ihr Mann ist krank, das Geld ist knapp, aber da ist dieser familiäre Druck: Was ist mit dir los? Warum bekommst du keine Kinder mehr? Die anderen Ehefrauen bekommen Kinder, du nicht! Der Druck ist stark, weil sogar ihre eigene Mutter so redet. Sie wollte von mir wissen, was sie machen sollte. Das war für mich etwas delikat, ich lebe nicht in diesem Haushalt. Danach hat sie mit ihrer Mutter gesprochen, um zu zeigen, dass das Leben heute schwer ist. Zu schwer, um so viele Kinder in die Welt zu setzen. Ich erzähle das, um den Druck zu zeigen, unter dem Frauen stehen. Sie bekommen Kinder, ohne sich dessen bewusst zu sein, wie hart das Leben manchmal ist.

Florin: Was können Sie tun, um diese Jahrhunderte alten Traditionen zu verändern?

Faye: In unserer Mission haben wir beschlossen, vor allem mit Frauen zu arbeiten. Wir sorgen dafür, dass sie sich zusammentun. Wir geben ihnen Mikrokredite, damit sie selbstständig werden. Wenn sie eine gewisse finanzielle Autonomie haben, wenn sie nicht ständig auf den Mann angewiesen sind, dann verändern sie sich. Dann haben sie Zeit, sich um die Kinder zu kümmern, um sich selbst. Ein Beispiel für das, was wir tun: In Afrika sind Frauen für das Wasser zuständig. Wenn Wasser fehlt, ist die Frau schuld. Es gibt eine Zeit im Jahr, da herrscht in Burkina Faso totale Trockenheit. Zwei Monate gibt es kein Wasser. Man sieht Frauen und Töchter, die am Brunnen übernachten. Durch ein System von Bohrungen kann man dafür sorgen, dass es immer Wasser gibt. Es ist möglich, einen Wasserhahn im Haus zu haben. Man dreht den Hahn auf - und es kommt Wasser. So kann man das Leben von Frauen mit kleinen Aktivitäten erleichtern.

"Bestimmte Traditionen kann man hinter sich lassen"

Florin: Brunnenbohrungen, das ist das eine, das Technische. Was ist mit dem Bildungssystem?

Faye: Bildung ist fundamental, Schulunterricht. Mädchen, die zur Schule gehen, die Abschlüsse haben, können den Ballast der Tradition leichter abwerfen. In Burkina Faso sagt man: Man wird in die Tradition hineingeboren, entdeckt sie, stirbt und hinterlässt sie. Es ist schwierig etwas zu verändern, aber mit Bildung geht es leichter. Wenn ich von Burkina Faso spreche, meine ich viele Länder Afrikas. In dem Dorf im Senegal, in dem ich geboren bin, sagte man uns: Passt auf, geht dort zu einer bestimmten Stunde nicht lang. Auch nach meiner Schulausbildung hatte ich das immer in meinem Kopf. Ich habe gezögert, dort entlang zu gehen. Ich habe überlegt: Warum ist das verboten? Weil dort die Sonne zu stark scheint? Weil man uns vor einem Sonnenbrand bewahren wollte? Oder weil wir sonst zu spät nach Hause gekommen wären? Ich habe verstanden, dass hinter jedem Verbot ein Grund steckt. Wenn du nachbohrst, woran das liegt, merkst du, dass es dazu dient, das bisherige Leben zu bewahren oder die Kinder zu schützen. Wenn man das verstanden hat, merkt man, dass man bestimmte Traditionen hinter sich lassen kann.

Florin: Sie stammen aus dem Senegal. Wie haben Sie es geschafft, zu studieren, Ihren Weg zu gehen und - ich vermute mal - ein gleichberechtigtes Leben zu führen, jedenfalls nicht unterdrückt zu sein?

Faye: Ich beschäftige mich mit Gender-Forschung. Das ist kein Zufall. Ich sah mich mit einem Dilemma konfrontiert als Ordensfrau, die Philosophie studiert hat. Uns wurde immer vermittelt, dass der Mann überlegen ist. Wir sind so erzogen. Die Gender-Forschung ist für mich ein Mittel der Analyse, ich kann bestimmten Gewohnheiten auf den Grund gehen. Wie ich vorhin am Beispiel des verbotenen Weges erzählt habe, habe ich immer gefragt: Warum ist das so? Ich habe verstanden, dass hinter der Tradition immer eine Lebensfrage steckt. Im Fall des Weges, den wir nicht gehen sollten, war dies das Bedürfnis, uns Kinder zu schützen. Es gibt viele Tradition, die irgendwann einmal aus einem bestimmten Grund erfunden wurden und die sich erhalten haben. Ich habe diese Methode, nach dem Grund zu fragen, auf alle Traditionen angewendet, die die Frau binden, die sie daran hindern, sich zu entwickeln. Für mich war das eine Befreiung, ich arbeite heraus, dass Mann und Frau aufeinander angewiesen sind. Das Verhältnis basiert auf Gegenseitigkeit, Reziprozität. Wir lernen voneinander, von unseren Erfahrungen und Unterschieden.  

Gender im Vatikan? "Das Thema wurde regelrecht verteufelt"

Florin: Aber wie reagieren Männer? Sind die so offen, wie Sie sich das wünschen?

Faye: Manche Männer, mit denen ich diskutiere, verstehen, was ich meine, aber finden mich komisch. Am Anfang meines Philosophiestudiums war ich die einzige Frau, vier Jahre lang. Man nannte mich "La fille unique", das einzige Mädchen. In dieser Zeit habe ich viel über Männer gelernt und sie über ihre Wahrnehmung von Frauen. Selbst wenn es schwierig für Männer ist, die Beziehung auf Gegenseitigkeit anzuerkennen, glaube ich immer noch, dass nur so die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau erreicht werden kann. Ich möchte mich nicht vereinnahmen lassen für Gleichberechtigung im Sinne von Geschlechterkonkurrenz, Überlegenheit, Unterlegenheit. Ich fühle mich Männern nicht überlegen, denke aber auch nicht, dass Männer mir überlegen sind. Aber es ist schwierig, denn die männliche Vorherrschaft ist da. Wenn man das Wort Gleichberechtigung sagt, dann fragen sie: Im Vergleich zu wem? Zu anderen Männern. Im Vergleich zu einer Frau - niemals. Das ist vielleicht ein Wortspiel, aber die Realität in Afrika.

Florin: Ist die Lehre der katholischen Kirche hilfreich für den Kampf um Gleichberechtigung?

Faye: Ich hatte die Chance, 2009 an der Afrika-Synode im Vatikan teilzunehmen. Als die Gender-Frage angesprochen wurde, haben einige Bischöfe das Thema regelrecht verteufelt. Ich hatte den Eindruck, dass sie nicht verstanden haben, was das ist: Gender. Bis heute hat sich das in der Kirche nicht grundsätzlich geändert. Es wird nicht verstanden, dass es um Gleichberechtigung geht, nicht nur um Themen wie die Ehe für alle. Es ist noch viel zu tun, um zu die Gender-Frage in ihrer Globalität zu umreißen.

Florin: Warum wird Gender so verteufelt in der katholischen Kirche? Papst Franziskus hat von einem "Weltkrieg gegen die Ehe" gesprochen.

Faye: Der Vorwurf bezieht sich meistens auf die Ehe für alle. Das ist aber nicht das Hauptthema in Afrika. Ich erinnere mich an eine Ordensfrau, die den Kongo besucht hatte. Sie hatte das Leid der Frauen vor Augen, sie hatte misshandelte Frauen gesehen. Als sie nach Europa, nach Frankreich, zurückkam, waren da die großen Demonstrationen zur Ehe für alle. Sie war eine bekannte Theologin und sie wurde als erstes gefragt, was sie von der Ehe für alle halte. Und sie sagte: Das, was ich im Kongo gesehen habe, was die Frauen mir erzählen, ist so weit weg von dieser Frage. Was die westlichen Länder bewegt, ist weit weg von dem, was Afrika bewegt. Die Kirche hat nicht verstanden, worum es in Afrika geht. Ich verstehe unter Gender, dass ich die Wirklichkeit afrikanischer Frauen verstehe in der Gesellschaft und in der Kirche.

Florin: Haben Sie den Eindruck, dass das, was sie schildern, die Bedrängnis der Frauen, dass diese Wirklichkeit im Vatikan angekommen ist?

Faye: Ja, ganz besonders mit dem Papst, den wir jetzt haben, ist etwas davon angekommen. Es gab kürzlich ein großes Treffen von Caritas International im Senegal. Da waren alle verantwortlichen Leute der Kirche. Die Frauenfrage hat dort eine große Rolle gespielt. Ich glaube, dass man sich klar machen muss, dass die Frauen die ersten Opfer sind von Armut. Die Kirche stellt sich auf die Seite der Armen. Die Kirche kann nicht gegen die Frauen sein. Ich bin davon überzeugt und das sehe ich auch bei unserer Missionsarbeit, dass es der Kirche nicht gleichgültig ist, wie Frauen in diesen Ländern leben.  

Florin: Sind Sie als Frau in der katholischen Kirche gleichberechtigt? Zum Beispiel, wenn Sie in Burkina Faso mit Priestern sprechen oder mit Bischöfen, verhalten die sich so, als seien Sie auf Augenhöhe?

Faye: Man muss den Zusammenhang sehn. Das Volk in Burkina Faso denkt sehr hierarchisch. In der Hierarchie steht der Mann oben: Er ist der Chef der Familie etc. Leider findet man das auch in der Kirche. Ich habe meine Ausbildung, ist habe meine Vorstellung von Gleichberechtigung. Aber es ist wahr: Der Priester ist ein Mann. Glücklicherweise haben wir bei uns im Orden nicht so viel Kontakt mit einem Priester, abgesehen von den Sakramenten. In der Mission sind wir nicht so stark mit diesem Problem der Hierarchie konfrontiert, aber es existiert. Zum Beispiel haben die Diözesanräte einen hohen Männeranteil, es sind Männer, die entscheiden. Das Problem wird vielleicht kleiner, aber noch ist es da. Der Priester ist allgegenwärtig, nichts geht an ihm vorbei. Ich spüre die Vorurteile mir gegenüber, gerade weil ich nicht unterdrückt bin und mich nicht unterordne. Ich lebe damit, aber ich versuche zu vermitteln, dass es das Entscheidende ist, Menschen Gutes zu tun. Die Querelen zwischen Männern und Frauen, Überlegenheit und Unterlegenheit sind weniger wichtig.

Florin: Wie viele Frauen gibt es, die sich so wie Sie, für Gleichberechtigung einsetzen?

Faye: Viele, in der Kirche und in der Gesellschaft. Es gibt viele Vereinigung, die gegen Gewalt in der Familie kämpfen und dafür, dass Mädchen eine Schulbildung bekommen. Es gibt immer mehr. Immer mehr Frauen wird auch bewusst, dass sie ihren Schwestern helfen müssen, die unter der Last der Tradition leiden.

"Frauen sind in der Beibehaltung der Tradition oft härter als Männer"

Florin: Wo gibt es die größten Widerstände: bei den Frauen oder bei den Männern?

Faye: Wenn ich sage: Die Tradition lastet sehr schwer, dann meine ich damit, dass die Vorstellung, gegenüber Männern minderwertig zu sein, tief im Kopf afrikanischer Frauen verankert ist. Das Gefährlichste spielt sich im Innern der Frauen ab. Es gibt zum Beispiel verwitwete Frauen, die genau darauf achten, dass junge Witwen alles genau so machen wie sie, so wie die Tradition das will. Manchmal sind sie so radikal, dass sie die anderen Frauen mehr leiden lassen, als Männer die Frauen leiden lassen. Sie sind in der Beibehaltung der Tradition oft härter als Männer. Ich habe mich immer gefragt, warum das so ist. Ich dachte immer: Wenn eine Frau erlebt hat, welchen Zwängen sie als Witwe unterworfen ist, dann sollte sie doch versuchen, anderen Frauen in derselben Situation ihr Schicksal zu erleichtern. Aber das Gegenteil ist der Fall. Wir Frauen stehen uns oft selbst im Weg.

Florin: Wenn Sie nach Deutschland kommen, was ist Ihr erster Eindruck von diesem Land?

Faye: Ich habe von 2008 bis 2013 in Italien gelebt. Deutschland ist sehr weit entwickelt im Vergleich zu uns. Allein die Autos, die großen Autos! Wenn ich die sehe, denke ich: Wir sind Lichtjahre zurück. Soweit der äußere Eindruck. Auf der anderen Seite, was die menschliche Wärme anbetrifft, da "überholt euch Afrika". Man sieht Menschen, die sehr arm sind, aber glücklich. Ich bin voller Bewunderung, wenn ich Kinder spielen sehe, wenn sie mit Reifen balancieren. Burkina Faso ist jung, hier in Deutschland ist die Bevölkerung alt. Ich sehe hier nur wenige junge Leute, in Afrika ist die Bevölkerung jung.

Florin: Teilen Sie eigentlich die Ansicht der katholischen Lehre, dass Verhütungsmittel verboten sein sollten?

Faye: Ich kann nicht sagen, ob ich dafür oder dagegen bin. Ich finde schon, dass es Familienplanung geben sollte, aber mit natürlichen Mitteln. Was aber ganz sicher ist: Man muss den Frauen helfen, die Geburtenzahlen zu kontrollieren. Das verhilft ihnen dazu, die Kinder zu erziehen, sich um sie zu kümmern. Wir sehen sehr viele Familien mit vielen, vielen Kindern. Was ist das Ergebnis? Die Mütter haben keinen Zeit sich mit ihnen zu beschäftigen, sie haben keine Mittel, um sie zu ernähren und kein Geld für Schulbildung. Die Kirche ist nicht gegen Geburtenregelung, sie ist nur gegen künstliche Verhütungsmittel. Da spielt auch die Gleichberechtigung von Mann und Frau eine Rolle. Wenn man nur mit Frauen arbeitet, funktioniert das nicht. Geburtenkontrolle ist ein Thema, das beide betrifft. Die natürliche Verhütung ermutigt ein Paar, gemeinsam zu entscheiden. Aber täuschen Sie sich nicht: Die neue Generation wartet nicht auf die Kirche, sie entscheidet auch so.  

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk