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StartseiteJazzFactsDas Prinzip Veränderung20.02.2020

Frederik KösterDas Prinzip Veränderung

Ihre letzte CD machten sie mit großem Sinfonieorchester. Beim neuen Werk "Golden Age" kommt verstärkt Elektronik ins Spiel: Das Quartett Die Verwandlung um Trompeter Frederik Köster bleibt sich treu und verändert sich.

Von Michael Kuhlmann

Der Trompeter Frederik Köster und seine Band "Die Verwandlung". (Traumton)
Greift auf "Golden Age" auch orientalische Grooves und Skalen auf: Das Quartett Die Verwandlung (v.l.n.r.:Sternal, Burgwinkel, Oetz, Köster) (Traumton)
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ECHO-Preisträger Frederik Köster ist einer der herausragenden Jazzmusiker Deutschlands. Sein strahlendes Trompetenspiel gebietet souverän über die ganze Palette der modernen Tradition - von Freddie Hubbard bis Kenny Wheeler. Für die neue, im Deutschlandfunk Kammermusiksaal produzierte CD ließ er sich u.a. von arabischer Musik inspirieren und unternahm entschlossene Ausflüge in elektronische Klangwelten. So setzt er neben Samples, Loops und Effekten einen Synthesizer ein und ist einmal gar als Sänger zu hören. Auch die anderen Instrumente liegen bei der Verwandlung in den Händen von Top-Könnern: (E-)Pianist Sebastian Sternal, Bassist Joscha Oetz und Schlagzeuger Jonas Burgwinkel machen auf "Golden Age" zusammen mit Köster eine faszinierend facettenreiche Ensemblemusik - von kontemplativ bis energiesprühend, von fließend bis funky.

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