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FreiburgKein politisches Motiv für Angriff auf neuen Oberbürgermeister

Horn steht vor einer Wand vor einem Filmplakat, hält sich ein Handtuch mit dem Eis an die Wange und blickt ernst in die Kamera. An Kragen und Hals ist Blut zu sehen. (Patrick Seeger / dpa)
Martin Horn hält sich nach dem Angriff einen Eisbeutel ans Gesicht. (Patrick Seeger / dpa)

Der Angriff auf den künftigen Oberbürgermeister von Freiburg, Horn, war nach bisherigen Erkenntnissen nicht politisch motiviert.

Die Polizei erklärte unter Berufung auf den Staatsschutz, bei dem 54-jährigen Angreifer gebe es Hinweise auf eine psychische Erkrankung. Der Mann hatte gestern Abend auf Horn eingeschlagen, als dieser seinen Wahlsieg gegen den bisherigen Freiburger Oberbürgermeister Salomon feierte. Horn schrieb auf Facebook, seine Nase sei gebrochen und ein Zahn beschädigt.

Der 33-Jährige tritt sein neues Amt am 1. Juli an. Er ist parteilos, wurde im Wahlkampf aber von der SPD unterstützt. Der Grünen-Politiker Salomon regierte in Freiburg 16 Jahre lang.

Diese Nachricht wurde am 07.05.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.