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Freital-ProzessAngeklagter belastet andere Mitglieder schwer

Der neue Saal im Oberlandesgericht Dresden, in dem die Verhandlung zur Gruppe Freital stattfindet. (imago stock&people)
Der neue Saal im Oberlandesgericht Dresden, in dem die Verhandlung zur Gruppe Freital stattfindet. (imago stock&people)

Im Prozess gegen die mutmaßlich rechtsterroristische "Gruppe Freital" hat sich der jüngste Angeklagte geständig gezeigt.

Zugleich erhob er schwere Vorwürfe gegen Mitbeschuldigte. Vor dem Oberlandesgericht Dresden gestand der 19-Jährige, 2015 an Anschlägen auf eine Flüchtlingsunterkunft in Freital und auf ein alternatives Wohnprojekt in der Nähe von Dresden beteiligt gewesen zu sein. Zu den von der Bundesanwaltschaft als Rädelsführer bezeichneten Männern erklärte er, sie hätten sich mehr als die anderen Mitglieder der Gruppe hervorgetan. Der 19-Jährige ist der einzige Angeklagte, der sich bislang zu den Vorwürfen geäußert hat. Die anderen Beschuldigten haben lediglich Angaben zu ihrer Person gemacht.

Den sieben Männern und einer Frau im Alter von 19 bis 39 Jahren werden die Bildung einer terroristischen Vereinigung sowie versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.