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Fridays for FutureAmnesty International fordert Schulen auf, Teilnehmer an "Klimastreiks" nicht zu bestrafen

Das Logo der Menschenrechtsorganisation Amnesty International in Deutschland (dpa / Sebastian Kahnert)
Amnesty International fordert, Teilnahme an Klimastreiks nicht zu bestrafen. (dpa / Sebastian Kahnert)

Amnesty International hat Schulen aufgefordert, die Teilnahme am Internationalen Streiktag für mehr Klimaschutz nicht zu behindern.

Der Generalsekretär der Menschenrechtsorganisation, Kumi Naidoo, richtete einen öffentlichen Appell an mehr als 27.000 Schulen in verschiedenen Ländern, wie zunächst Medien in Neuseeland berichtet hatten. Darin heißt es, Schülerinnen und Schüler sollten nicht dafür bestraft werden, dass sie sich über die großen Ungerechtigkeiten unserer Zeit äußerten. Die Teilnahme an der Fridays For Future Demo am 20. September sei von "historischer Bedeutung". Trotz erdrückender wissenschaftlicher Beweise würden die Regierungen zu wenig gegen den Klimawandel unternehmen. Dieses Versagen sei die "größte generationsübergreifende Menschenrechtsverletzung in der Geschichte". Naidoo betonte, das Recht auf einen lebenswerten Planeten sei wie "Artikel Null der Menschenrechte". Es sei ein Geburtsrecht. Leider würden Kinder heute dazu gezwungen, dieses für sich zu behaupten.

Beim Internationalen Streiktag am 20. September sind an mehr als 200 Orten in Deutschland und in insgesamt 115 Staaten Demonstrationen unter dem Motto "Alle fürs Klima" geplant.