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"Fridays for future"Hofreiter verteidigt Klima-Streiks von Schülern

Der Ko-Fraktionschef der Grünen im Bundestag, Anton Hofreiter. (picture alliance / dpa / Bernd von Jutrczenka)
Der Ko-Fraktionschef der Grünen im Bundestag, Anton Hofreiter. (picture alliance / dpa / Bernd von Jutrczenka)

Der Fraktionschef der Grünen im Bundestag, Hofreiter, hat die Schülerstreiks für den Klimaschutz gegen Kritik verteidigt.

Die Diskussion darüber, ob die Aktionen an Freitagen während der Schulzeit stattfinden dürften, zeige, dass man das Anliegen der Schüler nicht ernst nehme und von den wirklichen Problemen ablenken wolle, sagte Hofreiter im Deutschlandfunk. Es gehe hier nicht um die Schulpflicht, sondern darum, dass die verantwortlichen Politiker den jungen Menschen ihre Zukunft wegnähmen.

Im Rahmen eines weltweiten Aktionstags für den Klimaschutz sind heute in rund 100 Ländern Kundgebungen von Schülern geplant. Auch in vielen deutschen Städten wird es wieder unter dem Motto "Fridays for Future" Aktionen geben. Die seit Wochen andauernden Proteste haben hierzulande auch Kritik ausgelöst, weil sie während der Schulzeit stattfinden.

Vorbild für die Jugendlichen ist die 16-jährige Greta Thunberg, die im vergangenen Jahr damit begonnen hatte, vor dem Parlament in Stockholm für einen stärkeren Einsatz Schwedens gegen den Klimawandel zu demonstrieren.