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FußballFifa-Bericht empfiehlt neues Transfersystem

August 28, 2017 - Barcelona, Catalonia, Spain - Josep Maria Bartomeu, president of FC Barcelona Barca during the presentation of Oumane Dembele as new player of FC Barcelona, in Barcelona, on August 28, 2017. Presentation of Ousmane Dembele as new player of the PC Barcelona PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAn230 20170828_zaa_n230_047 Copyright: xJoanxVallsx August 28 2017 Barcelona Catalonia Spain Josep Mary Bartomeu President of FC Barcelona Barca during The presentation of Dembele AS New Player of FC Barcelona in Barcelona ON August 28 2017 presentation of Ousmane Dembele AS New Player of The PC Barcelona PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY ZUMAn230 Copyright xJoanxVallsx (imago sportfotodienst)
FC Barcelonas Präsident Bartomeu dreht mit an der Finanzschraube und hat für Dembélé tief in die Tasche gegriffen. (imago sportfotodienst)

Experten des Weltfußballverbandes Fifa empfehlen grundlegende Änderungen im Transfersystem.

Eine Arbeitsgruppe der Fifa hat einen Bericht erarbeitet, der der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Darin heißt es unter anderem, der Transfermarkt habe sich in einen Spekulationsmarkt verwandelt. Das verzerre den Wettbewerb und könne dazu führen, dass junge Spieler ausgebeutet werden.

Die Arbeitsgruppe schlägt vor, die Ablösesummen zu begrenzen und den Wert eines Spielers mithilfe von Algorithmen zu ermitteln. Eine weitere Idee ist die Einführung einer Luxussteuer, deren Erlös in einen Solidaritätsfonds fließen könnte. Außerdem schlagen die Fifa-Experten vor, die Zahl der Spieler, die ein Klub ausleiht oder verleiht auf sechs bis acht pro Saison zu begrenzen.

Unter den reichen Klubs ist es gängige Praxis, viele Spieler zu kaufen, um sie dann zu verleihen. Dadurch behalten sie die Kontrolle. Laut dem Bericht gibt es einen Verein, der zwischen 2011 und 2017 fast 150 Spieler verliehen hat.[3]