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FußballFIFA-Funktionär bekennt sich schuldig

Logo der FIFA vor dunklem Himmel (FABRICE COFFRINI / AFP)
Gegen mehrere ehemalige FIFA-Funktionäre wird in den USA ermittelt. (FABRICE COFFRINI / AFP)

Ex-FIFA-Funktionär Rafael Salguero hat sich bei den US-Ermittlungen rund um die Vergabe der Fußball-WM 2018 in vier Fällen für schuldig bekannt.

Der ehemalige Präsident des Fußballverbandes von Guatemala gab unter anderem zu, dass ihm für seine Stimme bei der WM-Vergabe "Hunderttausende Dollar" geboten worden. Dem heute 72 Jahre alten Salguero, von 2007 bis 2015 Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees, wurde demnach 2010 auf einem Flug von Mexiko nach Guatemala erstmals Geld angeboten.

Das geht aus Dokumenten aus dem Jahr 2016 hervor, die vom Gericht in New York veröffentlicht wurden. Der Name der Kontaktperson ist in den Dokumenten ebenso unkenntlich gemacht wie das Land, für das Salguero stimmen sollte. Er habe sich mehrmals mit der Person getroffen und letztlich auch für den betreffenden Bewerber gestimmt, so Salguero, das Geld jedoch nicht erhalten.
Das Urteil für Salguero wird noch in dieser Woche erwartet.