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FußballSachsens Verbandschef kritisiert DFB wegen Vorschlag von Keller als Präsident

Das Logo des Deutschen Fußball-Bundes. (picture alliance / dpa / Revierfoto)
Sachsens Verbandschef ist nicht glücklich mit der Kommunikation des DFB (picture alliance / dpa / Revierfoto)

Nicht alle Fußballfunktionäre sind glücklich darüber, auf welche Art und Weise der DFB seinen Vorschlag für den neuen Verbandspräsidenten kommuniziert hat.

Der Präsident des Sächsischen Fußballverbandes, Hermann Winkler, sagte dem MDR, er wundere sich, warum der Name abweichend vom ursprünglichen Plan schon präsentiert worden sei. Winkler bezieht sich darauf, dass der DFB gestern den Klubchef des SC Freiburg, Fritz Keller, als neuen Präsidenten vorgeschlagen hatte.

"Über den Haufen geworfen"

Winkler betont, es sei eigentlich klar gewesen, dass vor dem 21. August nichts passiere. Von daher habe er kritisiert, dass der DFB seine Planungen über den Haufen geworfen habe. In einer Zeit, in der der Verband für mehr Transparenz stehen wolle, überrasche ihn das Vorgehen.

Keller wird laut DFB nun den Regional- und Landesverbänden vorgeschlagen. Am 21. August wird der 62-Jährige in Berlin offiziell vorgestellt. Seine Wahl findet dann auf dem DFB-Bundestag am 27. September in Frankfurt statt.

Fritz Keller ist Winzer von Beruf und würde im Falle seiner Wahl die Nachfolge von Reinhard Grindel antreten. Er hatte den Posten Anfang April aufgegeben, seither hatten Reinhard Rauball und Rainer Koch den Fußballverband als Interimspräsidenten geleitet. Rauball soll auf der Generalversammlung der Deutschen Fußball Liga am kommenden Mittwoch in Berlin zum Ehrenpräsidenten gewählt werden.