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Fußball-WMRapinoe und Morgan verweigern Besuch im Weißen Haus

Das Foto zeigt Megan Rapinoe und Alex Morgan. (dpa-Bildfunk / AP / Alessandra Tarantino)
Megan Rapinoe und Alex Morgan werden nach ihrem WM-Sieg nicht ins Weiße Haus gehen. (dpa-Bildfunk / AP / Alessandra Tarantino)

Die Fußball-Weltmeisterinnen Megan Rapinoe und Alex Morgan wollen das Weiße Haus und Präsident Trump nach ihrem Sieg in Frankreich nicht besuchen.

Rapinoe stellte im Sender CNN klar, es dürfe nicht sein, dass die Regierung den Erfolg vereinnahme oder korrumpiere. Aus ihrer Sicht habe niemand im Team ein Interesse daran, die Plattform herzugeben, an der sie so lange gearbeitet hätten.

Rapinoe sagte im Sender CNN, Trumps Botschaft grenze Menschen aus: "Sie grenzen mich aus. Sie grenzen Menschen aus, die wie ich aussehen." Auch Menschen mit anderer Hautfarbe seien betroffen. Tatsächlich aber trage der Präsident eine große Verantwortung, sich in dem Land um jeden einzelnen Menschen zu kümmern.

Ähnlich äußerte sich ihre Teamkollegin Alex Morgan. Sie sagte, sie fühle sich im Weißen Haus nicht unbedingt willkommen. Es gebe eine Menge Dinge, für die Trump einstehe, für sie selbst aber nicht stehe.

Trump hatte vor einigen Wochen getwittert, dass er das Nationalteam einladen würde. Rapinoe hatte aber schon vorher gesagt, dass sie nicht kommen werde.