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StartseiteSport am Wochenende"Männerclubs sollten in Frauenfußball investieren"22.09.2019

Fußballerin Babett Peter"Männerclubs sollten in Frauenfußball investieren"

Nach vielen Jahren bei Topclubs der Fußball-Bundesliga ist Babett Peter in diesem Sommer nach Tacón in Spanien gewechselt. Ein unbekannterer Verein, der im kommenden Jahr aber einen extrem prestigeträchtigen Namen bekommt: Real Madrid. Sie freue sich darauf, dort etwas aufzubauen, sagte Peter im Dlf.

Babett Peter im Gespräch mit Astrid Rawohl

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Babett Peter im Trikot des VfL Wolfsburg (Alex Gottschalk/DeFodi images/imago)
Babett Peter im Trikot des VfL Wolfsburg (Alex Gottschalk/DeFodi images/imago)
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Zehn Jahre lang war Babett Peter eine feste Größe in der Abwehr der deutschen Nationalmannschaft, bevor sie sich vor der WM 2019 zurückzog. Beim VfL Wolfsburg erhielt sie zuletzt weniger Spielzeit und wechselte im Sommer nach Spanien. "Das ist für mich als Person wunderbar. Weil ich von anderen Kulturen lernen kann. Nicht nur von der spanischen, sondern auch von vielen ausländischen Mitspielerinnen, die ich seit Jahren in meinen Teams habe", sagt Peter. "Es ist für mich als Persönlichkeit ein Riesenschritt. Aber es ist auch eine riesige Aufgabe, hier in Tacón und nächstes Jahr bei Real Madrid etwas aufzubauen."

Die Mannschaft wolle zu den spanischen und später auch den europäischen Topclubs gehören, erklärt Peter. Der Wechsel der Mannschaft zu Real Madrid sei schon jetzt fühlbar, weil man bereits Räumlichkeiten und Strukturen nutze: "Wir trainieren jeden Tag auf dem Gelände", sagt Peter. Auch die medizinische Abteilung und die Physiotherapie von Real nutze Tacón. "Nur der Name fehlt noch."

Investition in Frauenfußball langfristig gut für das Image

Mit Blick nach Deutschland sagt Peter, dass große deutsche Männerclubs von den spanischen Vereinen lernen könnten, mehr in den Frauenfußball zu investieren. Langfristig lohne sich das auch für das eigene Image.

Ihr Aus bei der Nationalmannschaft sieht Peter gelassen. Sie habe sich mit der Nationaltrainerin ausgesprochen und müsse nicht "best friends" sein. "Hauptsache man respektiert sich. Und von meiner Seite ist das definitiv so."

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