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Futtermittel-KnappheitÖkobauern dürfen konventionelles Futter verwenden

Zwei Sauen stehen in einem offenen Stallbereich auf einem Biohof. (dpa / picture alliance / Friso Gentsch)
Zwei Sauen auf einem Biohof - sie dürfen vorübergehend konventionelles Futter erhalten. (dpa / picture alliance / Friso Gentsch)

Die lange Trockenheit in Deutschland führt jetzt dazu, dass Bio nicht mehr überall Bio ist.

Ökobauern in mehreren Bundesländern dürfen wegen der Futtermittel-Knappheit auch konventionelles Futter verwenden. Das gilt bis jetzt für Bauern in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Landwirte mit Ökosiegel dürfen auf Antrag auch Heu, Stroh,Gras- oder Maissilage verfüttern, die nicht unter den strengen Ökoregeln angebaut wurden. Das Ökosiegel verlieren sie dadurch nicht.

Solches Futter, das sie jetzt für ihre Tiere einkaufen, dürfen die Ökobauern noch bis Mitte nächsten Jahres eingesetzt werden. Allerdings müssen die Landwirte nachweisen, dass ökologisch erzeugtes Futter nicht oder nur in beschränktem Umfang verfügbar war.