Die Nachrichten
Die Nachrichten

G7-GipfelJohnson verlangt Impfstoffbereitstellung für Entwicklungsländer

Premierminister Boris Johnson (afp / Dan Kitwood)
Premierminister Boris Johnson (afp / Dan Kitwood)

Der britische Premierminister Johnson hat die G7-Staaten zur Spende von einer Milliarde Corona-Impfdosen an Entwicklungsländer aufgefordert.

Es sei eine gemeinsame Aufgabe, die Pandemie zu überwinden, schrieb Johnson in einem Gastbeitrag in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Angepeilt werden müsse, dass bis Ende nächsten Jahres alle Menschen auf der Welt geimpft werden könnten. Der britischen Regierung wird vorgeworfen, bisher so gut wie keine Impfstoffe exportiert zu haben, obwohl sie deutlich mehr Dosen als für die eigene Bevölkerung nötig bestellt hat. Die USA sagten eine neue Spende von 500 Millionen Impfdosen an 92 ärmere Länder sowie an die Afrikanische Union zu, die über das Impfprogramm Covax verteilt werden sollen.

Am Nachmittag empfing Johnson US-Präsident Biden in Cornwall, wo das G7-Treffen am Abend beginnt. Dann kommen Johnson und Biden mit den Staats- und Regierungschefs aus Deutschland, Kanada, Frankreich, Italien und Japan zusammen. Neben der Corona-Pandemie geht es um den Klimawandel und in diesem Zusammenhang um die UNO-Klimakonferenz im November.

Diese Nachricht wurde am 10.06.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.