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G7-StaatenGemeinsame Politik gegenüber China

Treffen der G7-Außenminister in London (Stefan Rousseau/Pool PA/AP)
Treffen der G7-Außenminister in London (Stefan Rousseau/Pool PA/AP)

Die G7-Staaten wollen den wachsenden Einfluss Chinas in der Welt eindämmen.

Die Außenminister der führenden Industriestaaten verständigten sich bei einem Treffen in London darauf, zu diesem Zweck in strukturschwachen Regionen Afrikas, Lateinamerikas oder auch Südosteuropas aktiver zu werden. Bundesaußenminister Maas sagte, man wolle sich viel intensiver damit auseinandersetzen, inwieweit Peking seine wirtschaftliche Macht nutze, um seinen geostrategischen Einfluss überall auf der Welt auszudehnen. Dem wolle man etwas entgegensetzen. Zudem müssten Fragen der Menschen- und Freiheitsrechte größeren Raum bekommen, wenn es um China gehe.

In der Politik der EU gegenüber Peking gab es derweil Bewegung. Die EU-Kommission erklärte in Brüssel, sie sehe wegen Chinas Sanktionen gegen Abgeordnete des Europaparlaments Schwierigkeiten für die Ratifizierung des Investitionsabkommens. Dies könne nicht von den Beziehungen zwischen der EU und China getrennt werden.

Diese Nachricht wurde am 05.05.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.