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Garmisch-PartenkirchenStaatsanwaltschaft ermittelt gegen mutmaßliche Superspreaderin

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Im Fall des Corona-Ausbruchs von Garmisch-Partenkirchen hat der bayerische Ministerpräsident Söder von einem Muster für Unvernunft gesprochen.

Dieser Leichtsinn müsse Konsequenzen haben, sagte der CSU-Politiker nach einer Kabinettssitzung in München. Es sei sinnvoll, mit entsprechend hohen Bußgeldern zu reagieren. Das zuständige Landratsamt geht davon aus, dass der Ausbruch vor allem auf eine sogenannte Superspreaderin zurückzuführen ist. Bei ihr handelt es sich um eine 26-jährige Amerikanerin, die Symptome hatte und sich testen ließ, das Ergebnis aber nicht in Quarantäne abgewartet, sondern eine Kneipentour unternommen haben soll. Dabei soll sie mehrere Menschen angesteckt haben. Die Staatsanwaltschaft München hat die Ermittlungen aufgenommen. In Bayern kann bei Verstößen gegen Quarantäne-Auflagen ein Bußgeld von 2.000 Euro verhängt werden.

Diese Nachricht wurde am 14.09.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.