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StartseiteLänderzeitOstdeutsche Bundesländer werben weiter um Abgewanderte13.03.2019

Gefragte HeimkehrerOstdeutsche Bundesländer werben weiter um Abgewanderte

Die bezahlbare Wohnung, der Job in der Nähe der Familie, der sichere Kitaplatz – das sind Motive, die besonders 30 -40-Jährige wieder in ihre alte Heimat zurückkehren lassen. „Ankommen in Brandenburg“, aber auch Rückkehrinitiativen anderer Bundesländer bemühen sich gezielt um einst Abgewanderte.

Eine Sendung von Dörte Hinrichs und Michael Roehl (Moderation)

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Eine Frau steckt eine Postkarte der Postkarten-Aktion in Südbrandenburg "Ab nach Hause!" in einen Briefkasten, fotografiert am 01.03.2016 in Cottbus (Brandenburg). Mit der Aktion wollen mehrere Städte aus Südbrandenburg Exil-Brandenburgern in anderen Bundesländern die Rückkehr schmackhaft machen. (dpa / picture alliance / Patrick Pleul)
Postkarten-Aktion "Ab nach Hause!" (dpa / picture alliance / Patrick Pleul)
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Welcome-Center in ganz Deutschland veranstalten zum Beispiel Rückkehrtage, um Fachkräfte für ihre alte Heimat zu gewinnen. Sie helfen bei der Arbeits- und Wohnungssuche, vermitteln Kita- und Schulplätze. Besonders ländliche Regionen wollen so einem weiteren Bevölkerungsschwund entgegenwirken.

Wie erfolgreich sind sie damit? Wer fühlt sich angesprochen und wie verändern die Rückkehrer die Region? Welche politischen Maßnahmen sind erforderlich, um Abwanderungen zu verhindern? Und wie entwickeln sich die Lebensbedingungen angesichts der Wanderungsbewegungen zwischen West und Ost, Stadt und Land?

Gesprächsgäste:

  • Staatssekretär Thomas Kralinski, Bevollmächtigter des Landes Brandenburg beim Bund und für Medien und Internationale Beziehungen,
  • Kerstin Mogdans, Koordinatorin "WelcomeCenter" Sachsen-Anhalt, Landesinitiative "Fachkraft im Fokus"
  • Dr. Nikola Sander, Forschungsdirektorin für Migration und Mobilität am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BIB), Wiesbaden
  • Sandra Spletzer, "Comeback Elbe-Elster", Koordinatorin des Netzwerkes der Rückkehrerinitiativen "Ankommen in Brandenburg"
  • Karin Gottfried, Projektleiterin "Heimvorteil HSK", Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH

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