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GeldpolitikEZB-Chef Draghi erwartet kaum noch steigende Preise

Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) (dpa / Arne Dedert)
"2016 Vorübergehend sogar sinkende Preise": Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB). (dpa / Arne Dedert)

EZB-Chef Draghi hat die abermalige Ausweitung der expansiven Geldpolitik mit der Preisentwicklung begründet.

Für dieses Jahr rechne die Europäische Zentralbank mit einer Teuerungsrate von durchschnittlich 0,1 Prozent, sagte Draghi in Frankfurt am Main. Vorübergehend könne sie sogar negativ ausfallen, etwa durch die sinkenden Energiepreise. Auch in den kommenden Jahren werde die Geldentwertung deutlich unter dem Ziel von knapp unter 2 Prozent bleiben. - Zuvor hatte die EZB den Leitzins erstmals auf null Prozent gesenkt und zugleich den Strafsatz für Banken erhöht, wenn diese Geld bei der Notenbank parken, statt Kredite zu vergeben.
Zudem wurde das monatliche Volumen der umstrittenen Anleihenkäufe auf 80 Milliarden Euro erhöht.