Donnerstag, 19.07.2018
 
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GeologieSeen im Sand

Die wechselhafte Geschichte der Sahara

Inmitten der Sahara liegen seit Jahrtausenden die Seen von Ounianga. Ihre Existenz verdanken sie Regen, der vor mehr als 5000 Jahren fiel: So alt ist das Grundwasser, das sie speist. Die Seen sind so tief, dass selbst die stärksten Sandstürme sie nicht bis zum Grund aufwühlen, was sie zu einem einmaligen Klimaarchiv macht.

Von Dagmar Röhrlich

Sanddünen in der Sahara (picture alliance / dpa / Matthias Tödt)
Die Sahara ist die größte Wüste der Erde - doch in ihrer Mitte gibt es tiefe Seen. (picture alliance / dpa / Matthias Tödt)
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Dort, wo heute der Sand von Horizont zu Horizont reicht, lebten noch vor wenigen Tausend Jahren Flusspferde, Elefanten, Gazellen - und Menschen. Die größte Wüste der Erde ist also nicht so unveränderlich, wie es uns scheint. Schicht für Schicht legen Kölner Geologen derzeit die wechselvolle Vergangenheit der Sahara frei, rekonstruieren Flora und Fauna, berechnen Temperatur und Treibhausgase im Verlauf der Zeiten. Hinter allem steht die Frage: Könnte die Sahara wieder ergrünen?

Manuskript: "Seen im Sand: Die wechselhafte Geschichte der Sahara" (PDF)

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