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Germanwings-AbsturzHinterbliebene der Katastrophe vor sechs Jahren fordern zusätzlichen Schadenersatz

Die Gedenkstätte für die Opfer des Flugzeugabsturzes des Germanwings Fluges 4U 9525 im französischen Le Vernet (dpa-news / Peter Kneffel)
Die Gedenkstätte für die Opfer des Flugzeugabsturzes des Germanwings Fluges 4U 9525 im französischen Le Vernet (dpa-news / Peter Kneffel)

Der Streit über zusätzlichen Schadenersatz für Hinterbliebene des Germanwings-Flugzeugabsturzes vor mehr als sechs Jahren wird vor der nächsten gerichtlichen Instanz fortgesetzt.

Das Oberlandesgericht Hamm befasst sich in einem Berufungsverfahren mit einer Forderung der Kläger, welche bei dem Flugzeugabsturz ihre nächsten Angehörigen verloren hatten. Sie verlangen von der Germanwings-Muttergesellschaft Lufthansa 30.000 Euro Schmerzensgeld - das Dreifache der bisher gezahlten Entschädigung.

Im März 2015 hatte der Co-Pilot eine Germanwings-Maschine in den französischen Alpen absichtlich gegen einen Berg gesteuert. Dabei kamen alle 150 Menschen an Bord ums Leben. Die Kläger werfen der Fluggesellschaft Versäumnisse bei der flugmedizinischen Untersuchung des Co-Piloten vor, der in der Vergangenheit an Depressionen gelitten habe.

Diese Nachricht wurde am 14.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.