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GeschlechterrollenBarbie-Hersteller will Mädchen mehr Selbstvertrauen geben

Barbie-Puppen hängen während der Spielwarenmesse in Nürnberg zu Präsentations-Zwecken an einer Wand am Stand von Mattel.  (dpa / Daniel Karmann)
Barbie (dpa / Daniel Karmann)

Der Barbie-Hersteller Mattel will gegen Geschlechterstereotype vorgehen und das Selbstbewusstsein junger Mädchen fördern.

Für das sogenannte Dream Gap Project will Mattel unter anderem mit der New York University zusammenarbeiten und die entsprechende Forschung finanzieren. Außerdem sollen nach Konzernangaben jedes Jahr mindestens zehn neue Barbies erscheinen, die als Vorbilder gelten sollen, wie zum Beispiel Frida Kahlo, die Luftfahrt-Pionierin Amelia Earhart oder die Snowboarderin Chloe Kim.

In der Vergangengeit standen Barbie-Puppen bereits mehrfach in der Kritik, Gender-Stereotype zu befördern und ein unrealistisches Körperbild zu vermitteln. Mattel versucht schon länger, von diesem Image wegzukommen und hat bereits vor zwei Jahren Puppen mit verschiedenen Hautfarben und Körperproportionen auf den Markt gebracht.